Astrologisch orientierte Homöopathie
Astrologisch orientierte Homöopathen können die ausgleichenden Kräfte der selbst hergestellten Mittel - „denn das Gestirn wird geheilt durch das Gestirn“ (Alexander von Bernus) - noch ergänzen, indem sie das Wurzelgraben, Pflanzensammeln sowie die Zubereitung ausgewählter Pflanzenteile oder das Ansetzen der Tinkturen nach astrologischen Gesichtspunkten vornehmen.
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Als Beispiel sei hier Urtica urens, die kleine Brennessel, genannt, die, als typische Pflanze des Marses, nicht nur mit Eisen gedüngt werden kann, sondern bei entsprechenden Körperverletzungen durch den Mars, dem Eisen, einzusetzen ist.
Wer Brennesseln schon des öfteren geerntet hat, dem ist sicherlich nicht entgangen, daß die Pflanze nach der Abnahme sehr schnell an Spannkraft verliert und in sich zusammenfällt. Sie ist also gleichzeitig stark vom Element Wasser, sprich vom Mond, bestimmt.
Aus diesem Grund werden nicht die Wurzeln bevorzugt gesammelt sondern hauptsächlich die jungen Blätter.
Somit dürfte die Signatur auf eine Konstellation von Mars/Mond hinweisen, was unter anderem soviel bedeutet wie, der Jähzorn wegen einer Geschlechtsangst oder auch verletzte Haut bzw. Schleimhäute, und dort sinnvoll einsetzbar sein.
Dies führt zu den weiteren, schon bekannten Indikationsgebieten Urogenitaltrakt, weibliche Mammae und starke Periodenschmerzen. Aggression frißt die Seele (und die Schleimhäute) ist hierfür eine treffende Beschreibung.
Da der Mars die Ausübung des Neptuns ist, es sich bei der Grundkonstellation Mars/Mond somit auch um die Konstellation Neptun/Mond handelt, ist der Einsatz bei Formen der Geschlechtskonkurrenz sinnvoll. Dazu gehören, um nur zwei Beispiele zu nennen, Formen der Hormonstörung (als Zeichen der Unterwerfung unter ein soziales Geflecht) und Mandelentzündungen.

