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Symphytum officinale, Beinwell

 

Standort: Europa, fast überall wo es feucht ist

 

 

 

 
       

 

Verwendete Teile:

Boericke:

Frische Wurzel vor der Blüte.

Clarke:

Tinktur des frischen, vor der Blüte und im Herbst gesammelten Wurzelstockes. Tinktur der frischen Pflanze.

DHU:

Frische, vor der Blüte gesammelte Wurzel.

Symphytum ad usum externum (Tinktur wird nicht potenziert): Zur Blütezeit geerntete, frische oberirdische Teile.

HAB:

Macht keine Ausführungen hierzu.

Hahnemann:

Die große, ästige, äußerlich schwarzlichte, innerlich weiße Wurzel, bei nicht allzu starker Wärme getrocknet.


 

 

Homöotanik:

Aus der vor der Blüte gesammelten Wurzel.

Lockie:

Die frische Wurzel wird vor der Blütezeit oder im Herbst gesammelt, in Alkohol angesetzt, verdünnt und verschüttelt.

Paracelsus:

Wurzel

Stapfs Archiv:

Macht keine Ausführungen hierzu.

WALA:

Je nach Heilverfahren: Unterirdische Teile vor dem Austreiben. Oberirdische Teile zur Blütezeit.

WELEDA:

Wurzel

Zubereitung nach dem Homöopathischen Arzneibuch:

Keine speziellen Angaben im HAB, somit geschieht die Herstellung nach der allgemeinen Vorschrift für frisches Pflanzenmaterial:

Vorschrift 3a = Urtinktur (lt. DHU)
Urtinktur: 86% (m/m)
Ab der 1. Potenz: 62% (m/m)
Ab der 4. Potenz: 43% (m/m)

 

 

 

Ernte und Zubereitung nach traditionellen und wesenserhaltenden Erwägungen:

 

Erntezeitpunkt:

Die Wurzel wird im Herbst spätabends, während sich der abnehmende Mond im Tierkreiszeichen Stier, Jungfrau oder Steinbock befindet, ausgegraben.

     
         
   

 

 

 

 

 

Wirkstoffe:

- Allantoin
- Gerbstoffe
- Pyrrolizidinalkaloide
- Schleimstoffe
- Triterpensaponine

 

Zubereitung:

Anhand der o.g. Wirkstoffe empfiehlt es sich die frische Wurzel im Herbst fein zu zerkleinern und in 45%igem (m/m) Ethanol zur Urtinktur zu mazerieren.